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Für die großen Unternehmen gibt es staatliche Finanzhilfen, aber wer denkt an die kleinen? Die ganz kleinen?

17.07.2020

Kraft Heinz ist eines der wenigen Unternehmen, das seine Corona-Kampagne mit unverhohlener Kritik an den Hilfsprogrammen der Regierung verbindet. Konkret geht es um Finanzhilfen für die Wirtschaft, die nach Ansicht des Lebensmittel-Konzerns auch die Großen unterstützen. Das fühlt sich nicht richtig an, deshalb will Kraft Heinz ganz gezielt den Kleinen helfen. Genauer gesagt, den ganz Kleinen. Gemeint sind die unzähligen Kids, die im Sommer selbstgemachte Limonade verkaufen. Diese Lemonade Stands sind eine liebgewonnene Tradition, doch wenn alle zuhause bleiben, fehlen auch dieser sehr speziellen Branche die Kunden. Country Time Lemonade steht eigentlich in Konkurrenz zu den selbstgemachten Erfrischungen, aber besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Deshalb haben Kraft Heinz und Leo Burnett den "Littlest Bailout Relief Fund" aufgelegt, der 1.000 VISA Prepaid-Karten zu je $ 100 verlost. Dazu gibt es einen symbolischen Scheck in Limonaden-Gelb. Mit der finanziellen Unterstützung sollen die Einnahme-Ausfälle der Limonadenstände ausgeglichen werden. Schließlich fällt für die engagierten Jungunternehmer/innen die lukrative Sommersaison aus, in der sie eigentlich im Vorgarten stehen und Passanten mit frischen Getränken versorgen.

 

Das Hinterfragen des U.S. Paycheck Protection Programs wird auch in einer Reihe von Printmotiven deutlich (in den Kommentaren). Eine davon wird im Wall Street Journal geschaltet, schließlich geht es um Wirtschaftspolitik. Und die beginnt im Kleinen.

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