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News Hyundai Nexo

Der Fitness-Tipp von Hyundai: Schlauch an den Auspuff und dann tief durchatmen.

26.07.2020

Elektroautos mit Batterien als Energiespeicher haben es schon schwer genug, sich gegen traditionelle Verbrenner durchzusetzen. Jetzt müssen sie sich auch noch gegen die Energiegewinnung über Brennstoffzellen behaupten. Was Elon Musk gerne spöttisch als "fool cells" bezeichnet, hat zwar bislang keine nennenswerte Bedeutung bei Verkaufszahlen und Marktanteilen, aber die Vorreiter Toyota, Honda und Hyundai halten entschlossen am Wasserstoff fest. Pionier war Toyota mit dem Mirai, der seit 2015 auf dem US-Markt verkauft wird. Hyundai bietet im Wasserstoff-Segment die Limousine Nexo an, dessen entscheidender Umweltaspekt in einem neuen Spot mit einem drastischen Experiment demonstriert wird. Die spanische Schwimmerin Mireia Belmonte (Gold und Bronze bei den Olympischen Sommerspielen 2016, Gold bei der WM 2017) trainiert in einer Glaskugel, die über einen Schlauch mit dem Auspuff eines laufenden Nexo verbunden ist. Mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor möchte man diesen Versuch eher nicht machen, aber bei einem Fuel-Cell Modell bestehen die Rückstände lediglich aus Wasser.    

 

Während mit neuen Modellen und Kampagnen frische Energie ins Plug-In Segment kommt, bringt sich auch die Fuel-Cell-Fraktion wieder in Stellung.

Das größte Problem bei der Verbreitung der Fuel-Cell-Technologie ist die Energieversorgung. Während man für Plug-In Modelle schnell und vergleichsweise kostengünstig geeignete Ladestellen in der eigenen Garage, vor Firmengebäuden oder Einkaufszentren installieren kann, sind Wasserstoffautos auf öffentliche Tankstellen angewiesen. Und davon gibt es selbst im innovativen Kalifornien erst 44, in den gesamten USA gerade mal 61 (Stand Januar 2020). Trotz ambitionierter Pläne wird es 5-10 Jahre dauern, bis eine einigermaßen ausreichende Versorgung sichergestellt ist. Zumal sich die Tankstellen auf absehbare Zeit wirtschaftlich nicht rechnen dürften. In Kalifornien sind derzeit rund 8.000 Wasserstoff-Autos unterwegs, bei den Plug-In Modellen liegt die Zahl bei mehr als einer halben Million.

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