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News Kandi K27

Kandi America bringt das erste Elektroauto unter $ 10.000 auf den US-Markt.

19.08.2020

Gestern war die offizielle virtuelle Präsentation, heute startet die Marketing-Offensive für eine neue Automarke, die man sich merken sollte. Während die meisten neuen EVs im mittleren bis oberen Preissegment angesiedelt sind, wollen die im chinesischen Jinhua beheimatete Kandi Technologies Group und ihre US-Niederlassung in Garland, Texas das Einstiegssegment erobern. Mit zwei Modellen für den urbanen Raum, deren Reichweiten mit 160 km (K27) knapp 300 km (K23) angegeben werden. Beim Markennamen Kandi bieten sich Wortspiele mit Candy an und so befindet eine junge Frau in einem von zwei neuen Spots, der K23 sei "sweet". Dabei bringt der Spot gleich zu Beginn die größte Herausforderung der Einführungskampagne auf den Punkt: "What's a Kandi?". Kaum jemand dürfte bisher diesen Namen gehört haben, das Unternehmen muss also zunächst an seiner Bekanntheit arbeiten.

 

Die jüngste Bereicherung des EV-Angebots auf dem US-Markt will sich in erster Linie über den Preis neue Zielgruppen erschließen. Nach Abzug der staatlichen Förderung kostet der Stadtflitzer weniger als $ 10.000, was sichtlich irritierte Kaufinteressenten für einen Schreibfehler halten. Doch die Kundenberaterin bestätigt in einem zweiten :30 Spot,, dass die Preisauszeichnung korrekt ist. Elektromobilität gibt es ab heute auch preiswert. Damit empfiehlt sich Kandi als durchaus attraktive Alternative für eine junge Zielgruppe, die überwiegend im urbanen Raum unterwegs ist.

 

Der Start für den Low-Budget EV könnte kaum schwieriger sein. Durch die anhaltenden politischen Spannungen zwischen den USA und China dürften sich die Sympathien für chinesische Unternehmen zumindest bei der rechtskonservativen Klientel derzeit in Grenzen haben, zudem erschweren Corona und das schwierige Marktumfeld den Start neuer Modelle.

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