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Zum Pride Month zeigt Nissan USA seine Unterstützung der LGBTQ+.

02.06.2024

Nach dem ungewohnt aggressiven Widerstand gegen Marken, die aus Sicht des christlich-konservativen Teils der amerikanischen Bevölkerung zu "woke" sind, sind viele Unternehmen vorsichtig geworden. Die Boykottaufrufe gegen Bud Light, Disney oder Target haben die gewünschte Wirkung gezeigt, viele Marken sind eingeknickt. So hat etwa Target nach den Erfahrungen des letzten Jahrs entsprechende Produkte weitgehend reduziert, sie werden auch nicht mehr offensiv beworben.

Zu den wenigen Konzernen, die dem Druck des republikanischen Lagers nicht nachgeben und weiterhin zu ihrer Haltung stehen, gehört Nissan USA. Zum Auftakt des Pride Month 2024 macht der Autobauer unmissverständlich deutlich, dass man an der Seite der LGBTQ+ steht:

 

"Whoever you meet along the way,

wherever you go,

whoever you become

we're with you along for the ride."

 

Im Wahljahr ist eine klare Haltung zu gesellschaftlichen und politischen Themen zweifellos zu einem schwer zu kalkulierenden Risiko geworden, es steht die allgegenwärtige Gefahr einer negativen Kritik in den sozialen Netzwerken und einigen Medien und Angriffe seitens republikanischer Politikerinnen und Politiker im Raum. Aber gerade jetzt müssen verantwortungsbewusste Marken eine Orientierungshilfe geben und sich eindeutig positionieren, um langfristig authentisch, kompetent und glaubwürdig zu bleiben. Ansonsten wird eine kurzfristige Harmonie mit einem langfristigen Verlust der Relevanz erkauft.