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News Oreo Proud Parents

Eine sympathische Geschichte über einen Vater und seine lesbische Tochter führt zu einem Boykott-Aufruf gegen Oreo Cookies.

30.10.2020

Zu den größten Sorgen der LGBTQ+ Community gehört die Frage, wie ihre eigene Familie reagiert, wenn sie zum ersten Mal eine Partnerin oder einen Partner mit nach Hause bringen. Im 3-Minuten-Spot der Mondelez-Marke Oreo begleiten wir Jen, die ihre Lebenspartnerin Amy zum ersten Mal mit zu ihrer Familie nimmt. Bei aller Herzlichkeit herrscht eine angespannte Stimmung, denn der Vater scheint sich in dieser Situation nicht wohl zu fühlen. Schließlich leben die Eltern in einer konservativen Nachbarschaft. Doch die Liebe innerhalb der Familie ist stärker und so setzt er am Ende ein unmissverständliches Zeichen, indem er voller Stolz den Gartenzaun in Regenbogenfarben streicht. Die Botschaft: Er respektiert die Entscheidung seiner Tochter nicht nur, er steht auch offen hinter ihr.

 

Die kraftvolle Botschaft von Oreo und der Agentur 360i soll anderen Familien Mut machen, sich klar zu ihren Kindern zu bekennen, statt an ihnen zu zweifeln. Eine Unterstützung, die in der aktuellen Befindlichkeit der Gesellschaft besonders wichtig ist. Wie wichtig, zeigte sich umgehend am Protest der rechtskonservativen Organisation One Million Moms, die allen Ernstes zum Boykott der Marke Oreo aufgerufen hat. Der Vorwurf: Der Spot sei eine Gehirnwäsche, damit wir LGBTQ+ als Normalität empfinden und für diese Lebensform desensibilisiert werden. Die Washington Post reagierte mit der Headline "The latest sheer idiocy from conservative homophobes: Boycotting Oreos".

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