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Was macht man, wenn man ein Elektroauto erst später auf den Markt bringen kann als die Konkurrenz? Die Stellantis-Marke RAM macht daraus eine Philosophie.

14.04.2023

Die sieht bei der Stellantis-Marke RAM so aus, dass es nicht immer sinnvoll ist, der Erste zu sein. Mitunter ist die vermeintliche Innovation noch garnicht ausgereift und zeigt im Alltag erheblichen Schwächen. Wer voreilig gekauft hat, nur um ganz vorne dabei zu sein, ist dann der Dumme. Man könnte auch sagen, wer zuletzt lacht, lacht am besten.

RAM führt etliche überzeugende Beispiele dafür an, dass es gerade bei neuen Technologien angeraten ist, auf ausgereifte Produkte zu warten. Etwa wenn es um einen Tacker geht, der verhindern soll, dass ein Sandwich auseinanderfällt. Das klingt zwar gut, aber die Metallklammern sind nicht gut für die Zähne und schwer verdaulich. Ein Verdichter, der mehr Platz im Kühlschrank schaffen soll, erfüllt zwar seine Funktion, essen kann man die zusammengequetschten Lebensmittel allerdings nicht mehr. Auch ein sprachgesteuerter Hocker, der zu seinem Besitzer rollen soll, offenbart gewisse Orientierungsprobleme und richtet erheblichen Sachschaden an. Die originelle Idee eines aufblasbaren Hauses scheitert an der Dichtigkeit des Gebäudes. Darsteller in allen Episoden ist Schauspieler Tim Robinson, dessen Freund beim Kauf seinen elektrischen Pickup-Trucks RAM REV 1500 weitsichtiger war. Er hat auf den RAM gewartet. Dafür ist allerdings Geduld gefragt, denn die Auslieferung soll erst Ende 2024 beginnen. Dafür bietet der Spot der Detroiter Agentur Ludwig+ einen netten Schlussgag, als der autonome Hocker seinem Besitzer auch dann noch folgt, als dieser im Truck seines Freundes sitzt.