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News Volkswagen Accountant

Volkswagen USA beschäftigt sich in der Trilogie "The Accountant" mit Paul Giamatti und Kieran Culkin mit der Frage, was zeitgemäßer Luxus ist.

24.07.2020

Nachdem im März fast alle Marken in den Krisenmodus gewechselt, ihre laufenden Marken-Kampagnen gestoppt und durch Botschaften zur Coronakrise ersetzt haben, folgt jetzt die schwierige Phase der Rückkehr zur Normalität. Oder zu dem, was man in den USA derzeit darunter versteht. In einigen bevölkerungsreichen Bundesstaaten wie Kalifornien, Texas oder Florida steigen die Neuinfektionen, Bevölkerung und Unternehmen müssen mit täglich wechselnden Auflagen und Restriktionen leben und irgendwie damit planen, dass nichts planbar ist.

 

So uneinheitlich wie bei den regionalen und lokalen Bestimmungen ist auch das Bild im Marketing. Einige Marken fahren weiterhin Kampagnen mit Coronabezug, andere feiern bereits die Rückkehr zu gewissen Freiheiten oder treten auf, als gäbe es gar keine Probleme mehr. Volkswagen USA setzt dort an, wo man zu Beginn der Krise aufgehört hat. Der Autobauer schaltete im März gerade die zweite Folge einer unterhaltsamen Trilogie über einen Steuerberater für eine ebenso reiche wie exzentrische Klientel, als die Serie abgebrochen wurde. Jetzt fängt man wieder mit Episode 1 an.

 

Der ganz alltägliche Wahnsinn: Goldene Surfbretter, Privatjets und ein Raubtier.

Audi hat sich bereits beim Super Bowl 2011 mit einer zeitgemäßen Definition von Luxus befasst, beim diesjährigen Big Game haben Chrissy Teigen und John Legend für den Hyundai-Nobelableger Genesis eine "Old Luxury Going Away Party" veranstaltet. Jetzt hat sich auch Volkswagen USA dankenswerterweise dieses gesellschaftlich durchaus relevanten Themas angenommen. Da man von einem führenden Weltkonzern mehr erwarten darf als einen profanen Spot, wählten Volkswagen und die neue Agentur Johannes Leonardo einen cineastischen Auftritt mit einer Geschichte, die in drei Folgen erzählt wird. Im Mittelpunkt stehen ein Steuerberater für die wohlhabende Klientel (Paul Giamatti) und sein geläuterter Kunde (Kieran Culkin). Zunächst muss sich der leidgeprüfte Finanzexperte der Frage herumschlagen, ob man einen Jetski aus reinem Gold steuerlich absetzen kann. Und ob ein solches Gefährt nicht untergeht. Ähnlich sinnstiftend ist die Überlegung, ob man zur Wahrung der Privatsphäre einen getrennten Privatjet benötigt und ob ein Raubtier in der Steuererklärung berücksichtigt werden kann.

 

Wie in Hollywood-Filmen üblich, gibt es auch in diesem Epos eine überraschende Wendung zum Guten. Kieran Culkin ruft an und informiert seinen Steuerberater darüber, dass er statt des geplanten Wasserfalls einen Volkswagen Atlas Cross Sport erworben hat. Die Freude seines Gesprächspartners erhält allerdings einen Dämpfer, als er erfährt, dass sein Klient mit dem neuen Wagen vor dem Caesar's Palace in Las Vegas vorfährt.

 

In der Fortsetzung ist der fürsorgliche Steuerberater seinem Klienten nach Las Vegas nachgereist, um ihn vor exzessiven Geldausgaben zu bewahren. Die erste Herausforderung ist, den jungen Mann zu finden, denn die Rezeption ist auf Diskretion bedacht und gibt keine Auskunft über die reichen Gäste. Nicht mal deren Steuerberater. Am Ende macht er sich mit seinem Klienten und dessen Bodyguard auf den Weg. Wohin verrät erst der dritte Teil.

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