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Citi überspringt die Olympische Sommerspiele 2021 und wirbt für die nachfolgenden Paralympics.

22.07.2021

Die Mehrzahl der Kampagnen ist nachdenklich, emotional und kommt mit einer tiefgründigen Botschaft. Ohne philosophische Weisheiten und existenzielle Erkenntnisse geht es offenbar nicht mehr. Ein wirkungsvoller Olympia-Auftritt muss die Entschlossenheit, innere Stärke und Opferbereitschaft der Athletinnen und Athleten zelebrieren und betonen, dass man große Ziele am besten gemeinsam erreicht. Wahlweise mit einem starken Team, mit der Unterstützung von Familie und Freunden oder gleich mit der ganzen Nation im Rücken. Unbeschwerte, unterhaltsame, vielleicht auch alberne oder skurrile Geschichten sucht man in diesem Jahr bisher vergebens, offenbar ist Olympia in Zeiten der Pandemie zu einer ernsten Veranstaltung geworden.

Citi macht da keine Ausnahme und doch sticht die Spotreihe aus den bisher gestarteten Kampagnen heraus. Im Auftaktspot sinniert der paralympische Schwimmer Gustavo Sanchez darüber, dass man ihm schon früh gesagt hat, er müsse sich daran gewöhnen, angestarrt zu werden. Aber wenn man 2-facher Goldmedaillen-Gewinner ist, gehört das eben dazu. Spot spielt sehr subtil damit, dass wir dem ersten Satz "Someone once told me that I should get used to people staring" zunächst eine andere Bedeutung geben. Umso überraschender kommt dann die Wendung, die in dem eigentlich unangenehmen angestarrt werden etwas befriedigendes sieht. Es kann schließlich auch die Bestätigung einer herausragenden Leistung sein.

Neben dem :30 Spot stellen zwei :15 Motive die japanische Leichtathletin Sae Tsuji und den US-Schwimmer Brad Snyder vor.

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