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Trend-Report Brand Activism

Trend-Report USA

Brand Activism

 

Es gibt genügend Themen, bei denen sich Unternehmen eindeutig positionieren können. 2020 wurde zunächst alles von der größten Krise der letzten Jahrzehnte überlagert, COVID-19 beherrschte die Gedanken und das Handeln von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. 2021 werden sich die Prioritäten wieder verschieben. Im Vorfeld der Bundestagswahl und der Landtagswahlen kommen wieder andere Punkte auf die Tagesordnung, die vorübergehend beiseitegeschoben wurden, aber noch längst nicht gelöst sind. Die Benachteiligung der Frauen bei Ausbildung, Beruf und Bezahlung, Rassismus und Diskriminierung von Migranten, rechte Tendenzen und eine wachsende Kluft bei den Einkommensverhältnissen sind nur einige der Themen, die in den nächsten Monaten wieder stärker diskutiert werden.

In den letzten Jahren stieg die Erwartung der Menschen, dass auch die Unternehmen dazu Stellung beziehen und ihre Haltung klar und offensiv kommunizieren. Wegducken oder Aussitzen ist keine Option mehr, die Konsumenten wollen wissen, wofür ihre Marken stehen. Eine unmissverständliche Haltung ist stets ein Gang auf dünnem Eis, denn mit jeder Positionierung werden fast zwangsläufig andersdenkende Bevölkerungsgruppen verärgert. In der aktuellen amerikanischen Gesellschaft kann das die Hälfte der Bevölkerung sein. Jede Haltung führt zu Widerspruch und Reaktionen, besonders in den sozialen Netzwerken.

In den USA ist Brand Activism spätestens seit dem Wahlkampf 2016 zu einem festen Element der Marketing-Strategien geworden. Eine Analyse der Kampagnen ermöglicht aufschlussreiche Rückschlüsse darüber, welche Ideen und Ansätze möglich und welche Konzepte erfolgversprechend sind. Die Kampagnen zeigen die erstaunliche Bandbreite an gesellschaftlichen und politischen Themen, die von der Diskriminierung über Einschränkung der Reisefreiheit (vor Corona) bis zur bedrohten Pressefreiheit reichen. Sie zeigen aber auch die Grenzen der Glaubwürdigkeit und den schmalen Grat zwischen Zustimmung und Skepsis.

Für unseren Trend-Report USA haben wir 24 Beispiele für amerikanischen Brand Activism analysiert, die sich mit sehr unterschiedlichen Themen beschäftigen. Entsprechend vielfältig sind die Ansätze und Strategien, die von subtil bis sehr direkt, von amüsant bis aggressiv reichen. Allen Kampagnen gemeinsam ist, dass sie politische und gesellschaftliche Entwicklungen aufgreifen, die viele Menschen beschäftigen und zu denen sie auch von ihren Marken eine Meinung erwarten. Dabei zeichnet sich ab, dass die Glaubwürdigkeit sehr wesentlich von Relevanz und Kompetenz der Marke oder des Unternehmens abhängt. Die Konsumenten haben meist ein sicheres Gespür dafür, ob hinter einer Kampagne ein ernstgemeintes Anliegen steht. 

Ein klares Statement ist immer eine Gratwanderung, weil man irgendeine Bevölkerungsgruppe verärgert, die für eine andere Ideologie steht. Trotzdem erkennen immer mehr amerikanische Unternehmen, dass wegducken oder aussitzen in manchen Fällen keine Option mehr ist. Man kann nur noch überlegen, wie man reagiert, aber nicht mehr, ob.

 

 

 

 

 

 

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Trend-Report USA
Brand Activism

Amerikanische Unternehmen und Marken beziehen Stellung zu gesellschaftlichen und politischen Themen  

Ausgabe Mai 2019
69 Seiten als PDF
mit 58 TV-Spots
EUR  280,-  zuzüglich Mehrwertsteuer