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Weihnachtskampagnen Ritz

Ritz Crackers wirft die Frage auf, wie bedrückend ein Spot zu den Festtagen sein darf.

13.11.2020

Kann man vom traurigen Schicksal eines Mädchens erzählen, das Weihnachten mit ihrer Mutter in einer schmucklosen Obdachlosen-Unterkunft verbringt? Oder von einer alten Dame, die stellvertretend für alle Bewohner*innen eines Seniorenheims steht, die ohne ihre Angehörige feiern müssen? Bei diesen Bildern kommt nicht unbedingt Weihnachtsstimmung auf. Am Ende hilft es auch wenig, dass sich dank Ritz Cracker alles zum Guten wendet. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack in ohnehin schon schwierigen Zeiten.

 

Die Voice-Over konstatiert zu den deprimierenden Bildern, dass jeder Mensch Weihnachten mit der Familie verbringen sollte. Auch wenn es vielleicht nicht die Familie ist, in die man geboren wurde. Eine Familie kann auch durch Zuneigung und das Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen: "Where there's love, there's family". Ein homosexueller Mann findet seine Familie bei einer LGBTQ-Party, das junge Mädchen bei einem anderen Bewohnern des Obdachlosenheims und die Seniorin im Kreis ihrer Mitbewohner*innen. Was dann doch ein wenig Hoffnung ausstrahlt.

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